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April 18, 2013
April 18, 2013

BOYKOTT der Erdbeeren aus Manolada in Griechenland

Translator: x-pressed
Source: bloodstrawberries  Categories: Antifascism, Borders
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BOYKOTT der Erdbeeren aus Manolada in Griechenland

Dutzende Migranten, die vor allem aus Bangladesh stammen und regelrecht unter miserablen Arbeitsumständen auf den Erdbeerpflückern in der Ortschaft Manolada arbeiten, hatten am Mittwoch die Auszahlung von sechs ausstehenden Monatslöhnen von ihren Arbeitgebern gefordert.

Die griechischen Arbeitgeber zückten ihre Jagdgewehre, schossen auf die Arbeiter und verletzten 34 von ihnen. Die verletzten Migranten wurden im Krankenhaus behandelt.

Im Jahr 2009 hatte eigentlich einer von den Tätern zwei Migranten, denen er den Diebstahl von Schafen vorwarf, an seinem Motorrad festgebunden und hinter sich hergezogen.

Die griechische Polizei hat vor, die Verletzten festzunehmen und danach sie abzuschieben, weil sie keine Papiere haben.

Doch die drei Täter sind bis jetzt nicht zu finden…

Laut einem älteren Artikel von Makis Noudaros, leben und arbeiten diese ausländischen Saisonarbeiter unter Zuständen, die an Sklaverei grenzen. Sie haben keine Papiere und deswegen sind sie immer Opfer skrupelloser Ausbeutung. Sie verdienen etwa €23 pro Tag, aber sie sollen mehr als die Hälfte davon zahlen, damit sie Schutz und schlechte Unterkunft haben.

Ohne Begleitung können die Journalisten in der Region nicht gehen, denn viele von ihnen haben berichtet, dass sie angegriffen und verjagt wurden.

Einheimische, die auf die Missstände aufmerksam machten, würden bedroht. Sie sprechen eigentlich von einer gut organisierten kriminellen Gruppe, die von Hierarchie charakterisiert ist. Handlanger werden eingestellt, damit sie die Arbeiter terrorisieren und schlagen, wenn sie wiederstehen.

Wenn der Staat und die Lokalbehörde diese illegalen Aktivitäten nicht zu decken versuchten, dann wäre es nichts passiert.

Für mehrere Informationen nutzen Sie die folgenden Hashtags:

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ÇËÅÉÁ - ÅÐÅÉÓÏÄÉÏ (EUROKINISSI)

Makis Noudaros, in einem alten Artikel, beschrieb die Lebens- und Arbeitsbedingungen dieser Migranten als „moderne Sklaverei“. Sie besitzen keine Papiere und sind deshalb Opfer bitterer Ausbeutung; Sie verdienen knapp 23 Euro am Tag, allerdings gehet davon mehr als die hälfte zur Zahlung von Schutzgeld und Unterkunft in unmenschlicher Bedingungen.

Es ist Journalisten kein zutritt erlaubt auf diese Feldern ohne eine Begleitung und viele haben sogar Aggressionen gemeldet und mussten deshalb fliehen.

Bewohner der naheliegenden Dörfer haben ebenso Aggressionen und Attacken gemeldet wenn sie versucht haben die Landbesitzer anzuklagen. Es ist die rede von eine gut organisierte Kriminalgruppe mit einer bestimmte Hierarchie und bezahlte Schergen die Arbeiter terrorisieren und schlagen im falle das Diese Resistenz ausüben.

Es scheint viel zu klar, das dies ohne Mitschuld des Staates und der lokalen Behörden, nicht möglich wäre.

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